Sonderkindergartenpädagog*in

Allgemeine Information

§ 20 Salzburger Kinderbetreuungsgesetz 2007. LGBl. Nr. 41 in der geltenden Fassung

SonderkindergartenpädagogInnen betreuen Kinder mit erhöhtem Förderbedarf in Kindergärten und in Tagesbetreuungseinrichtungen.

Fristen

Keine gesetzlichen Fristen

Voraussetzungen

SonderkindergartenpädagogInnen benötigen die Ablegung der Diplomprüfung für Sonderkindergärten und Frühförderung.
Im EU-Raum erworbene gleichwertige Diplome sind nachzuweisen und können bei Vorliegen der Voraussetzungen bescheidmäßig anerkannt werden. Dem formlosen Antrag sind beizulegen:
1. Lebenslauf
2. Staatsbürgerschaftsnachweis oder Kopie des Reisepasses (in beglaubigter Kopie)
3. gegebenenfalls Reifeprüfungszeugnis (in beglaubigter Kopie)
4. Diplome, aus denen die Qualifikation für den Beruf als KindergärtnerIn oder HorterzieherIn ersichtlich ist (in beglaubigter Kopie)
5. allenfalls vorhandene Zeugnisse über Berufspraxis bzw. Dienstzeugnisse (in beglaubigter Kopie)
6. Studienplan, in welchem die Lehrinhalte und die Anzahl der Semester-Wochenstunden der jeweiligen Ausbildung angeführt ist (in Kopie)
7. Nachweis über die Studiendauer (in beglaubigter Kopie)
8. Bestätigung, dass Sie in Kindergärten Ihres Heimatlandes als ausgebildete Fachkraft tätig sein können

Die Unterlagen müssen in deutscher, beglaubigter Übersetzung vorliegen.

Im Verfahren werden auch ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache überprüft.

Kosten:
Gebühren nach dem Gebührengesetz

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Zuständige Stelle

Amt der Salzburger Landesregierung
Abteilung 2 Kultur, Bildung, Gesellschaft
Referat 2/01 Kinderbetreuung, Elementarbildung, Familien

Rechtsbehelfe

Gegen einen Bescheid ist eine Beschwerde zulässig. Die Beschwerde ist binnen vier Wochen bei der Behörde schriftlich einzubringen, die den Bescheid erlassen hat. Die Frist beginnt mit der erfolgten Zustellung der schriftlichen Ausfertigung bzw. im Fall der mündlichen Verkündung mit dieser.

Die Beschwerde hat weiters den Bescheid zu bezeichnen, gegen den sie sich richtet, sowie die belangte Behörde, die Gründe, auf die sich die Behauptung der Rechtswidrigkeit stützt, das Begehren sowie die Angaben, die erforderlich sind, um zu beurteilen, ob die Beschwerde rechtzeitig eingebracht ist, zu enthalten. Eine Beschwerde ist nicht mehr zulässig, wenn nach der Zustellung oder Verkündung des Bescheids von der Partei ausdrücklich auf die Beschwerde verzichtet wurde.

Im Übrigen enthält jeder Bescheid eine Rechtsmittelbelehrung, die die Information enthält, bei welcher Behörde und innerhalb welcher Frist das Rechtsmittel eingebracht werden muss.

Hilfs- und Problemlösungsdienste

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