DiplomsozialbetreuerIn - Berufsanerkennungsverfahren

Allgemeine Information

Rechtsgrundlage: § 20 Salzburger Sozialbetreuungsberufegesetz – S.SBBG, LGBl. Nr. 34/2009 iVm mit § 5 Salzburger Berufsanerkennungsgesetz - S.BAG, LGBl. Nr. 51/2010, jeweils idgF

Es gibt folgende Tätigkeitsschwerpunkte:
• Altenarbeit (Diplom-Sozialbetreuerin oder Diplom-Sozialbetreuer A),
• Familienarbeit (Diplom-Sozialbetreuerin oder Diplom-Sozialbetreuer F)
• Behindertenarbeit (Diplom-Sozialbetreuerin oder Diplom-Sozialbetreuer BA) und
• Behindertenbegleitung (Diplom-Sozialbetreuerin oder Diplom-Sozialbetreuer BB)

Diplom-Sozialbetreuer/innen üben sämtliche Tätigkeiten aus, die auch von Fach-Sozialbetreuer/innen ausgeführt werden, tun dies aber auf Grundlage einer vertieften, wissenschaftlich fundierten Ausbildung mit höherer Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit. Diplom-Sozialbetreuer/innen nehmen über die unmittelbaren Betreuungsaufgaben hinausgehende konzeptive und planerische Aufgaben betreffend die Gestaltung der Betreuungsarbeit wahr. Sie verfügen über Kompetenzen der Koordination und der fachlichen Anleitung von Mitarbeiter/innen und Helfer/innen in Fragen der Sozialbetreuung. Diplom-Sozialbetreuer/innen wirken mit an der fachlichen Weiterentwicklung des Dienstleistungsangebotes der eigenen Organisation oder Einrichtung und führen Maßnahmen und Prozesse der Qualitätsentwicklung durch, wie zB Reflexion und Evaluation mithilfe anerkannter Verfahren und Instrumente. Der Tätigkeitsbereich der Diplom-Sozialbetreuer/innen umfasst einen eigenverantwortlichen Bereich und beim Schwerpunkt “Altenarbeit“, „Familienarbeit“ und „Behindertenarbeit“ einen Bereich, der die pflegerischen Befugnisse als Pflegehelferin oder als Pflegehelfer bzw. beim Schwerpunkt “Behindertenbegleitung” die Unterstützung bei der Basisversorgung umfasst.

Voraussetzungen

Auf die Anerkennung von ausländischen Berufsausbildungen und –qualifikationen findet das Salzburger Berufsanerkennungsgesetz (S.BAG) Anwendung. Sofern Gleichwertigkeit vorliegt, hat die Behörde die Gleichwertigkeit mit Bescheid anzuerkennen. Im Bescheid über die Anerkennung kann die Absolvierung von Ausgleichsmaßnahmen vorgeschrieben werden.

Erforderliche Unterlagen:
• Nachweis über die Berufsberechtigung einer staatlich anerkannten Ausbildung in einem Sozialbetreuungsberuf (Diplom, Abschlusszeugnis etc.)
• Detaillierter Lehrplan, aus dem die Dauer der Ausbildung sowie die auf die einzelnen Unterrichtsfächer entfallenden Lehrstunden, aufgeschlüsselt nach Theorie und Praxis, zu ersehen sind
• allf. Arbeitsbestätigungen
• Lebenslauf
• Nachweis der Staatsangehörigkeit (zB Reisepass oder Personalausweis)
• Nachweis eines Hauptwohnsitzes in Österreich oder Namhaftmachung eines Zustellungsbevollmächtigten
• Heiratsurkunde oder andere Urkunden, falls der derzeitige Name nicht mit jenem auf Diplomen, Zeugnissen usw. übereinstimmt
• Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse (Zeugnisse, persönliche Vorsprache etc.)
• ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufes, welches bei Vorlage nicht älter als drei Monate ist;
• polizeiliches Führungszeugnis (Leumundszeugnis) des Herkunftsstaates, welches bei Vorlage nicht älter als drei Monate ist;

Kosten:
Ergeben sich aus den gesetzlich vorgegebenen geltenden Gebührenvorschriften (Gebührengesetz, Lands- und Gemeinde-Verwaltungsabgabenverordnung)

Fristen

Keine

Zuständige Stelle

Amt der Salzburger Landesregierung
Abteilung Gesundheit und Sport
Referat 9/01 Gesundheitsrecht und Gesundheitsplanung

Zum Formular

Dieses Formular wird direkt in der zuständigen Behörde einlangen, es wird nicht im Wege des Einheitlichen Ansprechpartners gesendet.

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